Abo auf kosmische A-Karten
Hallo Ihr Lieben Leserinnen und Leser,
tatsächlich jammere ich eigentlich so gut wie nie und ehrlich gesagt interessiert mich das Geld, welches man anscheinend bekommen kann überhaupt nicht! Es ist nur so, dass ich momentan wirklich am Ende bin und das Gefühl habe mit niemandem reden zu können und all das anonym aufzuschreiben und vllt ein paar mutmachende Kommentare zu bekommen hat mich schließlich überzeugt es doch zu versuchen. Bei vielen Menschen weiß ich im Vorhinhein welche tollen Ratschläge ich bekommen würde, wenn ich ihnen mein Leid klagte, doch diese Ratschläge bringen mir leider gar nichts. Manchmal habe ich das Gefühl als sei mein ganzes Leben eine Aneinanderreihung von A-Karten, doch momentan wird es wirklich zu viel. Also ohne weitere Umschweife zu meiner Geschichte:
Zunächst ein paar Backup-Informationen. Ich bin 25 Jahre alt, ich habe einen 3-jährigen schwer mehrfach behinderten Sohn, der an einem seltenen Gendefekt leidet und einen bisher gesunden 4 Wochen alten Sohn.
In dieser Geschichte geht es jetzt um die Zeit ein paar Monate vor der Geburt, die Geburt und die Zeit nach der Geburt!
Ich habe zudem eine psychisch kranke Mutter und bin mit einem manchmal doch sehr eigenen Mann verheiratet, doch dazu später mehr.
Wie Ihr euch sicher denken könnt wurde mein zweiter Sohn, im folgenden nur kleiner Prinz genannt Ende Februar geboren. Mein erster Sohn wird im Folgenden nur Superkrümel genannt.
Superkrümel ist durch seinen Gendefekt schwer körperlich und geistig behindert. Er ist trotz seiner 3 Jahre momentan auf dem Stand eines 6-9Monate alten Kindes. Er wird über eine Magensonde und einer Ernährungspumpe ernährt, kann weder sitzen, krabbeln noch sprechen und leidet an Epilepsie. Zudem ist er Hör- und Sehbehindert. Natürlich haben wir noch diverse andere Diagnosen, aber ich bin sicher niemand möchte die ganze Liste lesen insbesondere, da ich mittlerweile selbst nicht mehr weiß welche noch aktuell ist. Jedenfalls war Superkrümel sowohl im Dezember als auch im Januar so schwer krank das wir jeweils fast 2 Wochen in der Klinik verbracht haben. Eigentlich hätte ich meinen Sohn schwangerschaftsbedingt nicht heben dürfen, aber was hat man in solch einer Situation für eine Wahl? Das Pflegepersonal war sehr besorgt, dass ich meinen zweiten Sohn dort auf dem Gang zur Welt bringe. Psychisch war das Ganze für uns alle sehr belastend, da wir in dieser Zeit das Zimmer nicht verlassen konnten oder durften. Superkrümel leidet immer wieder auch an Schlafstörungen, welche besonders durch solche Krankenhausaufenthalte verschlimmert werden. An Entspannung oder eine emotionale Vorbereitung auf die Geburt war also absolut nicht zu denken.
Geplant war, dass meine Mutter trotz Ihrer psychischen Probleme für eine gewisse Zeit zu uns kommt, um uns zu unterstützen außerdem zeigte sie großes Interesse daran mich bei der Geburt zu begleiten, da ich gerne natürlich entbinden wollte und sie selbst nie natürlich entbinden konnte. Meinem Mann sagte ich unterdessen, dass er auf jeden Fall 2 Wochen Urlaub nehmen soll, da meine Mutter nicht unbedingt sehr belastbar ist und er aufgrund ihrer Erkrankung nicht wollte, dass sie mit Superkrümel allein ist. Da meine Mutter mit einen Stichtag mitteilte an dem sie spätestens wieder Zuhause sein muss bat ich nachdem der Etbindungstermin verstrichen war darum eingeleitet zu werden, damit ich bis zu dem entsprechenden Stichtag auch tatsächlich genug Zeit hätte mich zu erholen.
Ich wurde drei Tage eingeleitet. Medikamentengabe 1 und 2 zeigten keinerlei Wirkung. Bei Nummer 3 bekam ich Wehen welche über Nacht allerdings wieder verschwanden. Gabe 4 löste erneut Wehen aus allerdings tat sich dennoch nicht all zu viel. Da die Ärzte nicht wollten, dass die Wehen erneut aufhören bekam ich noch eine 5. Gabe. Zu diesem Zeitpunkt war der Muttermund noch weit hinten und man kam gerade mal mit einem Finger hinein. 5 Stunden spöter war mein Sohn bereits auf der Welt. Eingeleitete Wehen sind stärker und kommen schneller als normale Wehen, ich hatte quasi ab der Gabe keinerlei Möglichkeit mehr mich auszuruhen. Leider wurde ich auch während der Geburt sehr allein gelassen. Es war auch für mich die erste natürliche Geburt, da Superkrümel per Kaiserschnitt geholt werden musste und ich habe vorher mehrfach mit der Klinik und den Hebammen gesprochen und immer klar gestellt, dass man viel mit mir reden soll, leider war es dann trotzdem anders. Irgendwann bat ich um ein Schmerzmittel, da aber mein Zugang nicht richtig funktioniert kam nur ungefähr die Hälfte bei mir an, der Rest lief nutzlos in die Bezüge. Als ich Presswehen bekam musste ich erstmal selbst herausfinden was mein Körper versucht mir zu sagen und dann noch ewig warten bis die Hebamme sich bequemte mir Bescheid zu sagen, ob ich pressen darf oder nicht. Nicht zu pressen während der Körper pressen will ist sehr anstrengend! Zum Schluss sind anscheinend die Herztöne des kleinen Prinzen abgesackt, doch das wurde uns ebenfalls nicht mitgeteilt. Die Ärztin hat sich irgendwann auf meinen Bauch geworfen, um das Kind mit runter zu schieben, dann bekam ich ohne Ankündigung einen Dammschnitt und zum Schluss nahmen sie mir unter den Wehen ständig die Beine weg und drückten Sie gegen ihre Schultern ohne mir das vorher zu sagen. Endlich war der kleine Prinz dann da klagte ich weiterhin über Schmerzen. Leider wurde ich auch hierbei nicht ernst genommen, bis die Ärztin den Dammschnitt nähen wollte und sah, dass ich zusätzlich sowohl einen hohen Scheidenriss als auch Labeinrisse beidseits davon getragen habe.
tatsächlich jammere ich eigentlich so gut wie nie und ehrlich gesagt interessiert mich das Geld, welches man anscheinend bekommen kann überhaupt nicht! Es ist nur so, dass ich momentan wirklich am Ende bin und das Gefühl habe mit niemandem reden zu können und all das anonym aufzuschreiben und vllt ein paar mutmachende Kommentare zu bekommen hat mich schließlich überzeugt es doch zu versuchen. Bei vielen Menschen weiß ich im Vorhinhein welche tollen Ratschläge ich bekommen würde, wenn ich ihnen mein Leid klagte, doch diese Ratschläge bringen mir leider gar nichts. Manchmal habe ich das Gefühl als sei mein ganzes Leben eine Aneinanderreihung von A-Karten, doch momentan wird es wirklich zu viel. Also ohne weitere Umschweife zu meiner Geschichte:
Zunächst ein paar Backup-Informationen. Ich bin 25 Jahre alt, ich habe einen 3-jährigen schwer mehrfach behinderten Sohn, der an einem seltenen Gendefekt leidet und einen bisher gesunden 4 Wochen alten Sohn.
In dieser Geschichte geht es jetzt um die Zeit ein paar Monate vor der Geburt, die Geburt und die Zeit nach der Geburt!
Ich habe zudem eine psychisch kranke Mutter und bin mit einem manchmal doch sehr eigenen Mann verheiratet, doch dazu später mehr.
Wie Ihr euch sicher denken könnt wurde mein zweiter Sohn, im folgenden nur kleiner Prinz genannt Ende Februar geboren. Mein erster Sohn wird im Folgenden nur Superkrümel genannt.
Superkrümel ist durch seinen Gendefekt schwer körperlich und geistig behindert. Er ist trotz seiner 3 Jahre momentan auf dem Stand eines 6-9Monate alten Kindes. Er wird über eine Magensonde und einer Ernährungspumpe ernährt, kann weder sitzen, krabbeln noch sprechen und leidet an Epilepsie. Zudem ist er Hör- und Sehbehindert. Natürlich haben wir noch diverse andere Diagnosen, aber ich bin sicher niemand möchte die ganze Liste lesen insbesondere, da ich mittlerweile selbst nicht mehr weiß welche noch aktuell ist. Jedenfalls war Superkrümel sowohl im Dezember als auch im Januar so schwer krank das wir jeweils fast 2 Wochen in der Klinik verbracht haben. Eigentlich hätte ich meinen Sohn schwangerschaftsbedingt nicht heben dürfen, aber was hat man in solch einer Situation für eine Wahl? Das Pflegepersonal war sehr besorgt, dass ich meinen zweiten Sohn dort auf dem Gang zur Welt bringe. Psychisch war das Ganze für uns alle sehr belastend, da wir in dieser Zeit das Zimmer nicht verlassen konnten oder durften. Superkrümel leidet immer wieder auch an Schlafstörungen, welche besonders durch solche Krankenhausaufenthalte verschlimmert werden. An Entspannung oder eine emotionale Vorbereitung auf die Geburt war also absolut nicht zu denken.
Geplant war, dass meine Mutter trotz Ihrer psychischen Probleme für eine gewisse Zeit zu uns kommt, um uns zu unterstützen außerdem zeigte sie großes Interesse daran mich bei der Geburt zu begleiten, da ich gerne natürlich entbinden wollte und sie selbst nie natürlich entbinden konnte. Meinem Mann sagte ich unterdessen, dass er auf jeden Fall 2 Wochen Urlaub nehmen soll, da meine Mutter nicht unbedingt sehr belastbar ist und er aufgrund ihrer Erkrankung nicht wollte, dass sie mit Superkrümel allein ist. Da meine Mutter mit einen Stichtag mitteilte an dem sie spätestens wieder Zuhause sein muss bat ich nachdem der Etbindungstermin verstrichen war darum eingeleitet zu werden, damit ich bis zu dem entsprechenden Stichtag auch tatsächlich genug Zeit hätte mich zu erholen.
Ich wurde drei Tage eingeleitet. Medikamentengabe 1 und 2 zeigten keinerlei Wirkung. Bei Nummer 3 bekam ich Wehen welche über Nacht allerdings wieder verschwanden. Gabe 4 löste erneut Wehen aus allerdings tat sich dennoch nicht all zu viel. Da die Ärzte nicht wollten, dass die Wehen erneut aufhören bekam ich noch eine 5. Gabe. Zu diesem Zeitpunkt war der Muttermund noch weit hinten und man kam gerade mal mit einem Finger hinein. 5 Stunden spöter war mein Sohn bereits auf der Welt. Eingeleitete Wehen sind stärker und kommen schneller als normale Wehen, ich hatte quasi ab der Gabe keinerlei Möglichkeit mehr mich auszuruhen. Leider wurde ich auch während der Geburt sehr allein gelassen. Es war auch für mich die erste natürliche Geburt, da Superkrümel per Kaiserschnitt geholt werden musste und ich habe vorher mehrfach mit der Klinik und den Hebammen gesprochen und immer klar gestellt, dass man viel mit mir reden soll, leider war es dann trotzdem anders. Irgendwann bat ich um ein Schmerzmittel, da aber mein Zugang nicht richtig funktioniert kam nur ungefähr die Hälfte bei mir an, der Rest lief nutzlos in die Bezüge. Als ich Presswehen bekam musste ich erstmal selbst herausfinden was mein Körper versucht mir zu sagen und dann noch ewig warten bis die Hebamme sich bequemte mir Bescheid zu sagen, ob ich pressen darf oder nicht. Nicht zu pressen während der Körper pressen will ist sehr anstrengend! Zum Schluss sind anscheinend die Herztöne des kleinen Prinzen abgesackt, doch das wurde uns ebenfalls nicht mitgeteilt. Die Ärztin hat sich irgendwann auf meinen Bauch geworfen, um das Kind mit runter zu schieben, dann bekam ich ohne Ankündigung einen Dammschnitt und zum Schluss nahmen sie mir unter den Wehen ständig die Beine weg und drückten Sie gegen ihre Schultern ohne mir das vorher zu sagen. Endlich war der kleine Prinz dann da klagte ich weiterhin über Schmerzen. Leider wurde ich auch hierbei nicht ernst genommen, bis die Ärztin den Dammschnitt nähen wollte und sah, dass ich zusätzlich sowohl einen hohen Scheidenriss als auch Labeinrisse beidseits davon getragen habe.




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